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Tolle Tour der FC-Walker nach Hannover

96-Profi und ehemaliger FC-Jugendspieler Boris Tomiak schaute beim Frühschoppen der Stoppenberger vorbei
Nach Stockholm, Bremen, Hamburg und Berlin ging es in diesem Jahr für die Walking-Fußballer des FC Stoppenberg in die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover. “Wieder einmal eine rundum gelungene Tour”, resümiert Mannschaftskapitän Thomas Spitz.

Das Wetter spielte am zweiten Mai-Wochenende ebenfalls gut mit und zeigte sich von seiner mehr oder weniger sonnigen Seite. Auf jeden Fall gab es keinen Regen, so dass die 16-köpfige Truppe bereits am ersten Abend ausgelassen in den Altstadtkneipen feiern konnte. Am Samstag Morgen fuhr der Mannschaftsbus dann rund 30 Kilometer Richtung Lehrte, denn der dort ansässige SV 06 hatte zum Freundschaftsturnier für Walking-Football-Teams geladen. Im ersten Spiel verzeichneten die FC-Gehfußballer einen vielumjubelten 2:0-Sieg – sehenswert dabei der geniale Diagonal-Pass vom frisch eingewechselten Johannes Brecklinghaus von der linken Seite nach rechts in den freien Raum zu Olaf Lochmann, der die Kugel eiskalt aus gut 20 Metern verwandelte. Letztendlich belegten die Stoppenberger den dritten Platz. “Es war auch ein wenig mehr drin, denn besonders schmerzte die 1:2 Niederlage im zweiten Spiel gegen Gastgeber Lehrte. Schließlich hatten wir 1:0 geführt. Die Partie durften wir uns eigentlich nicht mehr aus der Hand nehmen lassen”, erklärte der kurzfristig zum FC-Coach benannte Franz Rempe nach dem Turnier.

Dann ging es im Vereinsheim der Gastgeber weiter mit Fußball. Auf der Leinwand bejubelten die RWE-Fans in der Essener Reisegruppe den 1:0-Sieg ihrer Rot-Weißen gegen Verl. Dagegen waren an diesem Tag die Hannoveraner mit dem 1:1 ihrer Mannschaft beim VfL Bochum nicht ganz so zufrieden. Mit einem Sieg wären sie einem möglichen Aufstieg ihrer 96er in die erste Bundesliga sehr viel näher gekommen. 
Für die Stoppenberger gab es dann am Sonntag beim Frühschoppen am Maschsee ein ganz besonderes Highlight: Denn Boris Tomiak, der Abwehr-Recke von Hannover 96, schaute mit Frau und Kind ganz privat bei seinem alten Heimatverein vorbei. Für den Überraschungsbesuch des Profifußballers hatte der Stoppenberger Walking-Fußballer Stefan Höfel gesorgt. Er hält zu seinem ehemaligen Schützling immer noch intensiven Kontakt. Schließlich war er der erste Trainer von Boris, als der kleine Junge erstmals seine Fußballschuhe beim FC Stoppenberg in der Bambini- und F-Jugend schnürte. Zudem sind beide Familien auch heute noch eng befreundet. 

Abgerundet wurde die Hannover-Tour mit einer geführten Stadtbesichtigung, die für kulturelle Abwechslung sorgte und trotz unermüdlicher Feierlaune großen Anklang fand. Insgesamt höchst zufrieden und gesund landete das Team dann am Montag wieder in der Heimat. Thomas Spitz abschließend: “Unser Dank geht auch an unseren Fahrer Alex vom Busunternehmen Köppen und an Goldankauf Otto Schulte, der für neue Trainingsjacken gesorgt hatte.”


Wer Lust auf Walking Football hat, meldet sich bei Thomas Spitz (015167524035) oder kommt einfach zum Hallo. Immer dienstags ab 10.00 Uhr